Zusammenlegung der Mathe Fakultäten – Rektorat stellt sich der FSK

Am 26.04. hat sich die FSK zu einer Sondersitzung getroffen, um mit dem Rektorat über die Zusammenlegung der Mathefakultäten zu reden.

Zunächst informierte das Rektorat über den Status der Zusammenlegung. dabei war es dem Rektor und dem Prorektor wichtig zu betonen, dass es es sich momentan noch um einen laufenden Prozess handelt und noch keine Entscheidungen getroffen wurden. Außerdem sprachen betonten beide immer wieder die positiven Effekte einer solchen Zusammenlegung – alles ist an einem Ort, dadurch kommt es zu einer Kräftebündelung und zu einem besseren und breiteren Aufstellen der Fakultät, etc.

Nach dem Vortrag wurde dann lange diskutiert über Fragen der Fachschaften. Die wichtigsten Antworten:

-          Bus-Shuttle wird optimiert

-          Geldmittel für den Umzug werden zusätzlich bereitgestellt

-          Es werden keine Stellen (auf keiner Ebene) gestrichen!!!

-          Zeit bis zum Abschluss in Duisburg – BA: Regel +4, MA: Regel +2

 

Unter dem Strich blieben allerdings vor allem die Kritik, dass die Information nicht früh genug und vor allem nicht bei den Studierenden bzw. den Fachschaften und der FSK angekommen ist. Auch bleibt die Befürchtung dass sich im Bereich der Forschung die wegfallende Nähe zu den Ing-Wissenschaften negativ auswirkt.

Außerdem bleibt die Diskussion offen, wie man den Fakultätsratsbeschluss der Fakultät Mathe zu bewerten hat. Zwar sagt das Rektorat, dass es Gespräche gibt und dass man einen Konsens herbeiführen wolle zwischen Fakultätsrat und Rektorat – allerdings scheint der Beschluss des Fakultätsrat nicht als Kritik gegen das Rektorat von selbigen aufgenommen worden zu sein. Auch der Fall einer Ablehnung des Fakultätsrates zur Zusammenlegung (in dieser Form) scheint für das Rektorat keine Rolle zu spielen: „Das der Fak-Rat ablehnt ist so hypothetisch, daß darüber nicht diskutiert werden muß“

es bleibt also spannend wie das ganze weitergeht und ob eine Entscheidung des Fakultätsrates überhaupt ernstgenommen wird, sollte sich dieser gegen eine Zusammenlegung aussprechen

 

Ein positives Fazit bleibt am Ende dann allerdings doch noch: Das Rektorat hat angekündigt in Zukunft die FSK eher mit einzubeziehen, vor allem bei Problematiken die Fachschaftsübergreifend auftreten. Außerdem will das Rektorat regelmäßige Gespräche mit der Vertretung der Studierendenschaft führen und hierfür die AStA-Führung sowie die FSK-Referenten einladen

Wir warten auf die Einladung und freuen uns auf einen regelmäßigen Austausch mit dem Rektorat.

“Fit für Fachschaft”

Am vergangenen Samstag und Sonntag fand in Hattingen in Kooperation mit der DGB Jugend die Veranstaltung “Fit für Fachschaft” statt. Dabei haben 12 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Fachschaften die unterschiedlichen Aspekte von Fachschaftsarbeit kennengelernt. Zunächst wurden in einem großen Block verschiedene Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung beleuchtet, Aufgaben und Organisationsstruktur. Immer unter der Leitfrage, was das für die Arbeit der der FSRen bedeutet/nützt.

Im zweiten Block gab es dann vom Kassenverwalter des AStA`s schonmal eine kurze, graphisch ansprechende Einführung in die Finanzen, vor allem unter dem Gesichtspunkt der HWVO und der Selbstbewirtschaftung. Darauf folgte eine Darstellung der Wahlen, bzw. der Fristen. Hier wurde deutlich, dass einiges für die Fachschaften zumindest fragwürdig ist in der Umsetzung und hier dringend einer Überarbeitung bedarf.

Dies war der Abschluss des offiziellen Teils des ersten Tages, mit dem Grillen (es gibt kein schlechtes Wetter für Grillen) begann der gemütliche Teil. Es wurde gegrillt, gekickert, es gab die Werwölfe im Finsterwald usw.

 

Am nächsten Tag wurde nach kurzem Warm Up in das Projektmanagement eingestiegen. Nach der Einführung  gab es eine Gruppenarbeit zu den Themen “Desinteresse” und “Nachwuchsförderung” in denen Ideen gesammelt wurden, Probleme und Lösungsansätze aufgezeigt wurden und anschließend im Plenum an die FSK und das FSK- Referat einiges mit auf den Weg gegeben wurde, es in die große Runde zu tragen und ggf. weiter zu verfolgen.

Insgesamt war es ein erfolgreiches, wenn auch anstrengendes Wochenede. Man hat teilweise neue Leute kennengelernt oder von einer anderen Seite und konnte sich intensiver austauschen. Bei allen war der Wunsch da, solche Aktionen (vielleicht in ähnlicher Form) zu wiederholen, auch mit mehr Eigenverantwortung in der Organisation.

Nützliche Links

Studentische Selbstverwaltung

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)

Studierendenparlament (Stupa)

Kunst und Kultur Café (KKC) Essen

 

Offizielle Hochschuleinrichtungen /-services

Akademisches Auslangsamt (AAA) – International Office

Akademisches Beratungs-Zentrum (ABZ)

Beratungsstelle zur Inklusion bei Behinderung und chronischer Erkrankung

Einschreibungs- und Prüfungswesen

Gleichstellungsbüro

Hochschulsport

Studentenwerk Essen-Duisburg AöR

Universitätsbibliothek (UB)

Zentrale Ombudsstelle für Studierende

Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM)

 

Andere ASten

FH Aachen

Uni Bochum

Uni Bonn

Uni Dortmund

Uni Düsseldorf

FH Gelsenkirchen

FH Köln

Uni Köln

Uni Münster

FH Niederrhein

Uni Siegen

Uni Wuppertal

Veröffentlicht unter Links

FSK kritisiert Verkauf des KKC und fordert es zurück in studentische Hand

Auf der FSK Sitzung am 26.03.2012 wurde viel diskutiert. Vor allem auch über das KKC und den “Verkauf” im Januar.

Die Fachschaftsräte fordern das Studentenwerk auf, der Studierendenschaft ihre Räumlichkeit zurückzugeben und somit wieder Raum von Studierenden für Studirende zu haben. Desweiteren wird der sogenannte Verkauf der bereits im Januar vom damaligen AStA getätigt wurde scharf kritisiert.

Der Beschluss der Fachschaftsräte im Wortlaut:

 

Beschluss der Fachschaftskonferenz vom 26.03.2012

 

Wir, die Fachschaften der Universität Duisburg Essen, kritisieren den Verkauf der AStA-Service GmbH und den damit verbunden Verkauf des KKC. Sowohl die Art und Weise wie der Verkauf abgelaufen ist, als auch die Tatsache, dass der Verkauf überhaupt durchgeführt wurde, ist zu verurteilen.

 

Wir fordern das Studentenwerk Essen-Duisburg auf, das KKC umgehend dem AStA zurückzugeben und somit zu gewährleisten, dass es komplett in studentischer Hand verwaltet und geführt wird.

Um dies umzusetzen fordern wir den AStA auf, umgehend alle geeigneten Schritte – vor allem rechtliche – einzuleiten, um das KKC vollständig zurück in studentische Hand zu bekommen.

 

Die Art und Weise des Verkaufs verurteilen wir aufs Schärfste. Es ist ein Unding, dass eine solch weitreichende Entscheidung ohne die Genehmigung oder gar ohne Kenntnis des StuPas vollzogen wurde. Auch die Nicht-Beteiligung der übrigen studentischen Gremien, vor allem des AStA und der FSK, die das KKC häufig für ihre Veranstaltungen nutzen, sind zu kritisieren.

Gerade weil die Gründung der AStA-Service GmbH und somit die Geschäfte des KKCs diskutiert und durch entsprechende Beschlüsse des StuPas legitimiert wurden, ist es unumgänglich, dass eine Veränderung des Status auch nur über diesen Weg funktionieren kann.

 

Die FSK lehnt desweiteren grundsätzlich einen solchen Verkauf ab und schließt sich somit dem Votum des StuPa vom 16.03.2012 an.

 

Außerdem haben die Fachschaftsräte beschlossen, dass sie natürlich weiterhin, wenn notwendig, das KKC für Veranstaltungen nutzen wollen und mit diesem zusammenarbeiten wollen. Das eine ist nicht von dem anderen abhängig. im Gegenteil, es zeigt nur wie notwendig es ist, diese Räumlichkeiten zurück in studentischer Hand zu haben.